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Bericht
An dem 19. Pilgergang nach Trier nahmen über 70 Pilger teil; dieses Mal wieder mit10 Neupilgern.
Am 5. Mai um 6 Uhr morgens traf man sich in der Schlossberghalle in Kobern zu einem kurzen Gebet. 
Entlang der Mosel direkt am Ufer oder auch durch die Ortschaften führte der Weg.
Im Winzerhof Gietzen in Hatzenport wurde in schönem Ambiente gefrühstückt. Dem Gastgeber Winzer Albrecht Gietzen wurde mit einem "Ständchen" gedankt, dass er selbst dirigierte.
Weiter ging es durch das Moseltal. Natürlich wird auf einer Wallfahrt auch gebetet und gesungen. Rosenkranzbeten erleichtert den Fußmarsch enorm. An einigen der vielen Kapellen an der Mosel und in der Eifel wurde kurz Station gemacht und kleine Andachten gehalten.
Ansonsten bietet eine solche Wallfahrt sehr gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Man geht mal zusammen mit diesem, dann mit jenem und dann wieder mit einen anderen. Mit allen unterhält man sich und stellt fest, das es viele Berührungspunkte gibt, obwohl die einzelnen Pilger aus einem weiten geografischen Bereich und auch aus sehr unterschiedlichen persönlichen Bereichen kommen. Sicher ist diese Möglichkeit auch Motivation, sich an solchen Wallfahrten zu beteiligen.

In Treis an der Mosel war in einer Gaststätte das Mittagessen vorbereitet.
Wegen eines Großbrandes in einem Baumarkt bei Treis vor einigen Tagen musste ein kleiner Umweg gegangen werden, so dass die gesamte Fußstrecke an diesem Tag fast 40 km war.
Kaffe und Kuchen gab es wieder vom "Versorgungsteam" in Cochem.
Der "Cochemer Krampen" wird nicht zu Fuß durchlaufen, auch nicht die Abkürzung über den Berg. Dadurch würde die Tagesstrecke doch zu groß. Deshalb wurde mit dem Zug bis Bullay gefahren. Von dort bis zum ersten Tagesziel, der Marienburg, war es dann nicht mehr so weit, aber noch ein steiler Anstieg.
Nach einem Dankgebet in der Kapelle der Marienburg ging es zum Abendessen in den Speisesaal mit dem herrlichen Blick in das Moseltal nach Pünderich zum Abendessen.
Erstaunlicherweise sind die Pilger nicht zu müde, um sich noch abends auf der Terrasse und im Clubraum zusammen zu setzen. Es wurde viel erzählt, gelacht und einiges vorgetragen. Spontan bildete sich ein "Chor".

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